Übung Viereth

Behandlungszelt für Leicht- und Mittelschwerverletzte – errichtet von der SEG Behandlung im Rahmen einer Übung.

Die Schnell-Einsatz-Gruppe Behandlung versorgt Verletzte und Erkrankte bei größeren Schadensereignissen und entlastet bzw. ergänzt dadurch den regulären Rettungsdienst. Einsatzszenarien sind z.B. Massenunfälle auf Autobahnen, größere Unglücksfälle (z.B. in Industriebetrieben mit Risikopotential), Absicherung bei Großbränden u.ä. Die SEG Behandlung besteht aus 10 Helferinnen und Helfern, die 25 Verletzte oder Erkrankte versorgen können, darunter auch mehrere Schwerverletzte. Alle Helferinnen und Helfer arbeiten ehrenamtlich.

Die SEG Behandlung führt dringend benötigtes medizinisches Material (Infusionen, Medikamente, Rettungsgerät) sowie Zelte, Stromerzeuger, Beleuchtung, Tragen, Decken etc. mit. Sie errichtet und betreibt Stellen wie Patientenablagen (erste Stelle der medizinischen Versorgung außerhalb des Gefahrenbereichs) und Behandlungsplätze.

Auch wenn Einsätze für die SEG Behandlung sehr selten sind, bilden sich die Helferinnen und Helfer laufend fort. Neben der normalen Ausbildung im Rahmen des Bereitschaftsabends finden gesonderte Treffen statt.

Im Einsatz wird die SEG Behandlung von speziell geschulten Helfern geführt, die eine Ausbildung als Gruppenführer im Sanitätsdienst oder als Zugführer haben.

Ausstattung

Unsere SEG Behandlung geht mit einem Mannschaftstransportwagen (MTW) und einem Gerätewagen Sanitätsdienst (GW San 50) in den Einsatz. Der MTW ist Teil der von der Bundesrepublik Deutschland beschafften Ausstattung für den medizinischen Katastrophenschutz. Der GW San 50 ist vom Land Bayern beschafft und eines von 15 Sonderfahrzeugen, die speziell für die Fußball WM 2006 konzipiert wurden. Dieses Fahrzeug steht auch für den überregionalen Einsatz zur Verfügung.

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